Im Schlaf festigt das Gehirn Erinnerungen. Wer vor dem Schlafen lernt und gut schläft, behält mehr als wer dieselbe Zeit mit Wiederholen verbringt.
Jan Born (Universität Tübingen) zeigte in Experimenten: Schüler die eine Vokabelliste lernten und dann schliefen, erinnerten sich am nächsten Morgen an 15% mehr als Schüler die nach dem Lernen wach blieben. Im Tiefschlaf (Non-REM) "überträgt" der Hippocampus Erinnerungen in den Neokortex — das ist die langfristige Festigung. REM-Schlaf verbindet neue Informationen mit bestehendem Wissen. "Darüber schlafen" ist wissenschaftlich belegt.